So wird bei Pflegehilfsmitteln Geld gespart

Für Ronald Wegwerth, einer der beiden Geschäftsführer der Diakonie Sozialstation, ist die individuelle Beratung besonders wichtig.

Barsinghausen. 

Die Pflege von Patienten im eigenen Zuhause erfordert viel Arbeit. Dass zumindest bei den benötigten Verbrauchsartikeln jeden Monat Geld gespart werden kann, ist vielen Patienten und Pflegenden oft gar nicht bekannt. Doch die Pflegekasse übernimmt die monatlichen Kosten für Verbrauchsartikel bis zu einem Wert von 40 Euro. „Wir möchten die Betroffenen darauf hinweisen, dass sie eine finanzielle Unterstützung für bestimmte Artikel beantragen können“, erklärt Ronald Wegwert, einer der Geschäftsführer der Diakonie Sozialstation Barsinghausen-Ronnenberg. Deshalb wurde ein Flyer mit den wichtigsten Informationen zusammengestellt. „Wir informieren darüber, welche Artikel unter Pflegehilfsmitteln laufen und wie die Beantragung der Kostenübernahme funktioniert“, so Wegwerth. Dazu gehören unter anderem Einmalhandschuhe, Desinfektionsmittel, Mundschutz und Bettschutzeinlagen und Schutzschürzen. Wegwerth ist es wichtig, dass die Betroffenen genau die Pflegehilfsmittel bekommen, die sie benötigen. „Inzwischen gibt es Unternehmen, die pauschal monatlich Pakete mit den häufigst benötigten Pflegehilfsmitteln zusammenstellen. Diese berücksichtigen allerdings nicht die individuellen Bedarfe“, erklärte Wegwerth. Die Mitarbeiter der Diakonie-Sozialstation dagegen wissen, was der einzelne Patient am häufigsten benötigt und können so individuelle Tipps geben und behilflich sein. Unterstützung gibt es dabei von örtlichen Apotheken.Weitere Infos zum Angebot der Diakonie Sozialstation Barsinghausen-Ronnenberg gibt es hier.

bri, 23.05.2015, 15:35
Redakteure CON

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