Von Hof zu Hof im Calenberger Land

Dirk Zabel präsentiert Äpfel auf seiner Obstplantage.

Wennigsen / Springe. 

Frische, Geschmack, beste Qualität, kurze Wege: Regionale Lebensmittel liegen im Trend. Viele Verbraucher legen Wert darauf zu wissen, woher ihre Äpfel, Möhren oder Tomaten kommen. Und auch das Fleisch schmeckt besser, wenn klar ist, wo und wie die Tiere gehalten werden. Direkt zum Erzeuger führt die erste Hofladenroute in der Region Hannover. Sie verläuft zwischen Springe und Wennigsen und verbindet insgesamt 16 landwirtschaftliche Betriebe. Entwickelt wurde die Route „Von Hof zu Hof“ vom Team Regionale Naherholung der Region Hannover für das Programm 2015 der Gartenregion Hannover. Eine Broschüre mit Karte und allen Informationen gibt es kostenlos bei den Tourismus-Informationsstellen in Hannover, Springe und Wennigsen sowie als Download unter www.hannover.de.

Ob zu Fuß, mit dem Rad oder per Bus und  Bahn: Die etwas andere Einkaufstour lässt sich zeitlich wie räumlich flexibel gestalten und perfekt mit einem Ausflug verbinden. Alle Betriebe sind bestens über ausgeschilderte Radwege der FahrradregionHannover zu erreichen und sind auch gut an die Haltestellen der Busse und Bahnen im Großraum-Verkehr Hannover (GVH) angebunden.

Wie wäre es beispielsweise mit einem ausgedehnten Radausflug auf der Fahrradregionsroute R 1, dem Regionsring und der „Grünen Kette Wennigsen“? Startpunkt: Rodenbergs Hofladen, um Tierhaltung nach den Neuland-Richtlinien kennenzulernen, Wurstwaren mitzunehmen und weiter nach Bennigsen zu Hisches Hof und Hof Feise radeln, wo man Hühnermobile bestaunen und Kartoffeln oder Äpfel sogar aus dem Automaten ziehen kann?  Die nächsten Stationen dann in Bredenbeck: der Kornbrennerei Warnecke und Webers Hofladen. Anschließend geht es dann weiter zu Schreecks Hofladen und Oelkers Hof in Degersen. Wer dann noch Puste und Platz im Gepäck hat, fährt auf der „Grünen Kette“ über Hof Wöltje und Hof Möller in Sorsum nach Holtensen zur Obstplantage Zabel.

Oder doch lieber ein Wanderausflug in den Kleinen Deister? Erste Station: Eschenhof, Picknickproviant in einem Biolandbetrieb besorgen, zweite Station Hof Kickel, freilaufende Hühner bewundern und Äpfel aus dem Verkaufsautomaten ziehen, weiter auf einer Wanderung durch den Kleinen Deister zum Saupark um Rast einzulegen und von dort zur Sedetal Forellenzucht, um im „Grätchen“ frischen Fisch zu essen. Anschließend geht es zurück mit dem Bus nach Springe, um - zumindest während der Saison - noch Erdbeeren oder Kirschen auf dem Ellernhof zu besorgen. Hof Baumgarte in Linderte, die Obstplantage Zabel, Hof Feise und Hof Möller, Rodenbergs Hofladen und der Eschenhof lassen sich aber auch ganz bequem mit den S-Bahnlinien S5 und S51 ansteuern.

Die Broschüre „Von Hof zu Hof“ liegt kostenlos aus in der Tourist Information Hannover (Ernst-August-Platz 8), der Tourist-Information Springe (Auf dem Burghof 1) und beim Tourismus-Service Wennigsen (Reisebüro Cruising, Hauptstr. 23).

hug, 23.09.2015, 09:39
Redakteure CON

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