Wasserpark: Teststrecke bis zur Eröffnung fertig

Die Betonmauer wurde angelegt, damit der Kies nicht auf die Sandschicht gelangen kann.Martin Dankert inspiziert die neue Mauer zwischen Ufer und Nichtschwimmerbereich im Schwimmerbecken.Hartwig Hudasch prüft, ob die Plane ausreichend gesäubert ist.Sigrid Röhrbein zeigt den Sand, der statt Kies nun als Deckschickt aufgetragen wird.Noch ist das Becken leer, am 8. Mai wird es zur Saison-Eröffnung prall gefüllt sein.Haben alles im Griff: Martin Dankert und Hartwig Hudasch.Sigrid Röhrbein hat die Belange des Wasserparks klar im Blick.Zum Wochenende wird das Wasser eingelassen.Noch sieht der Nichtschwimmerbereich wenig einladend aus.

Wennigsen. 

Es tut sich was im Wennigser Wasserpark. Noch sind die Becken leer von Wasser und so sieht der Besucher dieser Tage noch entweder Kies oder die Planen-Haut. Aber schon zum Wochenende sind die Vorarbeiten am Becken für die neue Saison abgeschlossen und das Wasser kommt hinein. Wird die Besucherzahl des Vorjahres von 13.165 Gästen in diesem Jahr übertroffen? Bei der Gastronomie gibt es erneut eine Umstellung für die Badegäste.

Viel Arbeit liegt hinter den Verantwortlichen des Wasserparks und ihrem Team. "Am 8. Mai werden wir um 14 Uhr mit Live-Musik und einem Essensangebot des DLRG die Saison eröffnen", zeigt sich Sigrid Röhrbein, Vorsitzende des Trägervereins des Wasserparks, zu frieden. In den letzten Monaten wurde der Kies aus dem Nichtschwimmerbereich im Schwimmerbecken entfernt, eine Betonmauer als Abgrenzung zum Ufer gezogen und bis zum Wochenende eine etwa drei Zentimeter dicke Sandschicht statt des bisher verwendeten Kies´ aufgetragen. "Die Maßnahme kostet uns etwa 10.000 Euro für die 200 Quadratmeter große Fläche", berichtet Röhrbein. "Der jetzt verwendete Sand soll dazu beitragen, dass die Wasserqualität besser ist, insbesondere, dass man bis auf den Grund blicken kann und das Wasser damit auch nicht mehr so trüb ist", unterstreicht Martin Dankert, Vizechef des Trägervereins. Sollte sich diese Teststrecke bewähren, soll das gleiche System auch im gesamten Nichtschwimmerbecken eingerichtet werden - allerdings erst nach der Saison im Herbst. Die dafür notwendigen 55.000 Euro hat der Gemeinderat als einmalige Ausgabe bewilligt: "Dafür sind wir sehr dankbar", betont Röhrbein mehrfach. Wenn dann in 2017 die Becken instandgesetzt sind, will sich der Trägerverein ab 2018 einem anderen Bereich intensiver widmen.

Denn auch das gastronomische Angebot erfährt erneut einen Wandel. Nach der Aufstellung von Automaten im vergangenen Jahr will der Trägerverein die neue Saison wieder mit Eigenmitteln bestreiten. "Wir werden an der Kasse bunte Tüten, eine Eistruhe, Getränke und Süßes sowie Snacks vorhalten", erklärt Röhrbein. An Tagen mit vielen Gästen und gutem Wetter werde der Verkauf auf dem Gelände und nicht mehr nur im Kassenbereich untergebracht. "Dann haben wir auch andere Angebote wie Pommes", freut sich Martin Dankert. Die Wiederherstellung des früheren Küchenbetriebes werde nach den Vorgaben des Gesundheitsamtes mehrere Tausend Euro kosten: "Ein Projekt für 2018", bescheinigt Röhrbein. Bis dahin will der Trägerverein die gastronomischen Angebote weiter ausweiten. "Das ist auch ein nicht unwesentlicher Faktor für die Attraktivität des Bades", bekennt sie.

Am Ende wünscht sich der Trägerverein einen heißen Sommer mit viel Sonne: "Wir wollen die Besucherzahlen des Vorjahres mit 13.165 Gästen auf jeden Fall übererfüllen", schmunzelt Sigrid Röhrbein. Dass daran das Wetter den größten Beitrag hat, ist klar.

hug, 13.04.2016, 13:54
Redakteure CON

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