Wenn der beste Freund zubeißt

Lifestyle. 

Rund 50 000 Mal pro Jahr beißen Haustiere in Deutschland zu. Die dadurch entstehenden Bissverletzungen sind oft nicht harmlos. "Kleinere Bisse werden oft unterschätzt, da die punktförmigen Verletzungen deren Tiefe kaschieren", sagt Dr. Christian Probst, Oberarzt für Orthopädie, Unfallchirurgie und Sport am Klinikum Köln, in der "Apotheken Umschau". Im vom Biss zerstörten Gewebe können sich die manchmal tief hinein geimpften Bakterien problemlos vermehren. Deshalb sollten Bisse immer von einem Arzt behandelt werden. Unter Umständen muss der Tetanusschutz erneuert und eine eventuelle Tollwut-Gefährdung geklärt werden. Schlimmer als Bisse von Hund oder Katze sind übrigens Menschenbisse, weil wir eine Keimflora im Mund haben, die tendenziell eher Entzündungen hervorruft.

cre/ots, Foto: pixabay/TaniaVdB, 05.09.2015, 04:50
Redakteure CON

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