Ab sofort jeden Sonntag: Sonderausstellung „Industrie im Ersten Weltkrieg“

Museumsleiter Lothar von der Heide begrüßte die Gäste zu Vernissage.Von links: Lothar und Monika (3. von links) von der Heide freuen sich, Dr. Olaf Grohmann und Martina Grohmann vom Netzwerk Industriekultur als Referenten begrüßen zu können.Auch Bernhard Lippold (ehemaliger Stadtdirektor Ronnenberg) und Dr. Axel Saipa (ehemaliger Stadtdirektor Lehrte) interessierten sich für die Ausstellung.

Ronnenberg. 

Die 2014 vom „Netzwerk Industriekultur im mittleren Niedersachsen e.V.“ gegründete Wanderausstellung zum Thema „Industrie im Ersten Weltkrieg – regionale wirtschaftliche und soziale Aspekte“ war bereits einige Male in der Region Hannover zu sehen – jetzt macht die Ausstellung Halt in Ronnenberg.

Sie vermittelt interessante Fakten über den Ersten Weltkrieg: Wie hat sich die Zeit auf das alltägliche Leben abseits der großen Industriezentren ausgewirkt? Welche Unternehmen waren Gewinner, wer die Verlierer? Sie informiert über die damalige Rüstungsindustrie oder die Produktion der Rüstungsgüter, berichtet über Transportwege und die Versorgungslage, auch Propaganda oder Zwangsarbeit werden thematisiert. Erweitert wird die Ausstellung durch Schautafeln und Exponate, die einen direkten Bezug zu Ronnenberg haben. „Der Kontakt kam durch unser Vorstandsmitglied Martin Stöber zustande, der einige Beiträge im 2010 erschienenen „Ronnenberg-Buch“ verfasst hat“, berichtet Dr. Olaf Grohmann, Vorsitzender vom Netzwerk Industriekultur.

Zur Ausstellungseröffnung fanden sich rund 50 interessierte Besucher im Heimatmuseum ein, nach Begrüßung durch Museumsleiter Lothar von der Heide gab Dr. Olaf Grohmann eine Einführung in die Ausstellung, die noch bis zum 29. Januar jeweils sonntags zwischen 15 und 17 Uhr im Heimatmuseum, Über den Beeken 13, zu sehen ist. Auf Wunsch werden auch Sonderführungen organisiert.

dom, 19.09.2016, 01:55
Redakteure CON

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