Berliner Straße: Feier findet im Frühjahr statt

Wirtschaftsförderer Torsten Jung

Empelde. 

Die Idee von FDP-Ratsherr Dieter Herbst, zum Ende der Bauarbeiten auf der Berliner Straße eine große Party oder gar Wirtschaftsschau zu feiern, stößt im Rathaus auf Zurückhaltung: "Das ist sicherlich eine gut gemeinte Idee. Leider aber in der Form so nicht umsetzbar. Mit einer derartig kurzfristigen Planungszeit ist das kaum realisierbar", erklärt Wirtscahftsförderer Torsten Jung auf CON-Anfrage.

Genehmigungsverfahren, Absprachen mit dem Baulastträger, mit der Polizei wegen der Sperrung, die Einrichtung von Umleitungen, mit den Gewerbetreibenden und Geschäftsinhabern kommunizieren - das sei ein enormer Akt, betont Jung. "Darüber hinaus sind die Wochenenden im Dezember alles Adventswochenenden: die Geschäfte dürfen gar nicht geöffnet haben", erklärt der Wirtschaftsförderer. Nach dem Feiertagsgesetz und der Gewerbeordnung könne grundsätzlich eine "Feier, ein Markt, oder aber auch ein Straßenfest" stattfinden. "Nach dem Ladenöffnungszeitengesetz hingegen sind Sonntagsöffnungen an den Adventssonntagen nicht erlaubt. Das bedeutet, dass man da zwar irgendetwas veranstalten kann, allerdings die Geschäfte an der Berliner Straße nicht öffnen dürften. Auch Verkaufsstände dürften somit keinen gewerblichen Zweck haben", so Torsten Jung. Die Geschäfte befänden sich alle im Weihnachtsgeschäft. "Von daher würde sich zumindest Rewe nicht an einem Straßenfest beteiligen."

Jung gibt aber trotzdem einen Ausblick auf ein Fest an der Berliner Straße: "Es laufen bereits Planungen, im Frühjahr mit Rewe eine gemeinsame Veranstaltung durchzuführen. Diese wird dann allerdings innerhalb der Arbeitswoche stattfinden."

hug, 26.10.2016, 01:37
Redakteure CON

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