Einsätze am laufenden Band

Empelde. 

Am Wochenende haben die Kinder und Jugendlichen der Jugendfeuerwehr Ronnenberg im Feuerwehrhaus Ronnenberg übernachtet und aufregende 24 Stunden hinter sich gebracht. In zwei Gruppen zu je 13 Kindern wurde nach dem Einräumen der beiden Schlafräume zunächst eine Ölspur aus Wasser, Speiseöl, und Kakaopulver in der Potsdamer Straße entfernt, danach ging es zu einer Tierrettung mit einem Hund im Baum auf den Spielplatz am Bauernwiesenweg. Nach einem Brenn- und Völkerballspiel auf der Wiese vor dem Feuerwehrhaus Empeldeging es zu einem ausgelösten Rauchwarnmelder bei der Fleischerei Knigge. Hier gab es eine Rauchentwicklung in einem Kellerraumsowie eine vermisste Person. Die Kinder suchten die Person unter „Jugendfeuerwehr-Atemschutz“. Später wurde eine eingeklemmte Person auf dem Hof Keese im Bettenser Weg befreit. Die Person war mit einem Fahrrad unter einen Anhänger gekommen, die Kinder sicherten den Anhänger, die Person wurde mit Hilfe eines Hebekissens gerettet. Höhepunkt des Abends war ein Dachstuhlbrand in der Empelder Straße auf dem Recyclinghof Ronnenberg. Ein Haus aus alten Paletten, Stroh und Holz wurde während der Anfahrt angezündet. Mit einem Löschangriff von zwei Seiten über das Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug und das Tanklöschfahrzeug sowie die Hilfe der Drehleiter beim Ausleuchten löschten die Kinder mit der Unterstützung der Betreuer mit Wasser das Feuer. Die Wärmebildkamera zeigte weitere „Glutnester“, die „Nachlöscharbeiten“ wurden mit Schaum vorgenommen. Der anschließende Kinoabend wurde durch eine vermisste Person südlich des Ronnenberger Holzes unterbrochen. Während der Suche gingen zwei Suchende ebenfalls verloren, am Ende fanden die jungen Retter aber alle Personen. Pünktlich zur Nachtruhefielen alle in ihre Schlafsäcke. Schon um 7.30 Uhr ging es weiter mit einem Gefahrguteinsatz auf dem ehemaligen Festplatz in Ronnenberg. Jemand hatte unerlaubt eine unbekannte Flüssigkeit im Feld entsorgt - es wurde ein Gefahrenbereich eingerichtet. Ein Trupp mit leichten Chemikalienschutzanzügen ging zur Erkundung, eine Gruppe baute eine Not-Dekontamination auf und eine Gruppe baute vorsorglich einen Löschangriff auf. Der "gefährliche Stoff“ wurde als wasserlöslich und unschädlich erkannt und mit viel Wasser weggespült. Nach dem Frühstück wurde schließlich aufgeräumt. Betreuern und Kindern hat das Ganze viel Spaß gemacht und wird als voller Erfolg gewertet.

red, 26.10.2016, 02:46
Redakteure CON

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