Grundschule: Standortfrage bleibt offen

Eine zweite Grundschule soll nach Empelde, doch wo soll sie hin?

Empelde. 

Eine zweite Grundschule soll in Empelde gebaut werden. Geplant ist diese zunächst zweizügig in Betrieb zu nehmen. Die Theodor-Heuss-Schule soll daraufhin zur Ganztagsgrundschule modelliert werden. Die zweite Grundschule soll als Alternative zur Ganztagsbetreuung zur Verfügung stehen. Als favorisierter Standort ist zurzeit die Fläche „Auf dem Hagen“. Doch bereits jetzt könnte der Standort wieder verworfen werden.

Für die Fraktionen im Fachausschuss stehe noch weiterer Beratungsbedarf an. Die CDU beantragte, noch keine Entscheidung zu treffen, sondern die Vorlage nur zu beraten. "Ronnenberg ist eine Vorzeigestadt für Familien. Die Theodor-Heuss-Schule ist bereits vierzügig. Mit der neuen Grundschule wollen wir eine Alternative zur Ganztagsbetreuung schaffen", erklärte Uwe Specht von der SPD. Die Schullandschaft würde ich sich durch die neue Grundschule verändern. Aus diesem Grund müsse die Planung mit Fachleuten besprochen werden, findet Specht. „Das Thema braucht noch weitere Beratungen und mehr Informationen. Zwar ist geplant die Grundschule zweizügig zu bauen, aber wir wissen nicht, wie sich Ronnenberg entwickeln wird. Dass wir uns eventuell nur auf eine Zweizügigkeit beschränken, wäre schlecht“, erklärte Dorothea Pein von den Grünen. Ob eine Ausweitung der Grundschule auf dem Standort „Auf dem Hagen“ machbar sei, ist nicht gegeben, so Pein. Eventuell müsse ein neuer Standort gefunden werden. Auch CDU-Mann Hans-Heinrich Hüper schloss sich dem an: „Das bedeutet zwar, dass wir mit Zeitverlust rechnen müssen, aber das ist besser, als dass wir im Anschluss etwas bereuen.“ Auch müsse eventuell über eine weitere Turnhalle nachgedacht werden. Einen möglich Standort hatte Hüper bereits vorgeschlagen: Der Empelder Festplatz.

Mit den Hallenzeiten hätte die neue Grundschule kein Problem, erklärte Erster Stadtrat Torsten Kölle. Die bisherigen drei Hallen in der Nähe, die alte und die neue Turnhalle der KGS sowie die Mehrzweckhalle im Gebäude, hätten noch ausreichend freie Stunden. Zudem sei es bautechnisch möglich, den neuen Standort der Grundschule ebenfalls zu einer Ganztagsgrundschule auszuweiten, „wenn das der Wunsch der Eltern ist.“ Bürgermeisterin Stephanie Harms bestätigte, dass ein neuer Standort gefunden werden müsse, „wenn es zu einem Anstieg der Bevölkerung kommt und eine Sieben- oder Achtzügigkeit notwendig wird“.

cms, 20.09.2016, 11:28
Redakteure CON

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