Kirchenkreis feiert 500 Jahre Reformation

Tischler Marc Wilke, Superintendentin Antje Marklein, Grafikerin Michaela Hirschhausen und Pastor Andreas Pöhlmann freuen sich über das gelungene Ergebnis des Reformationssymbols.

Ronnenberg. 

500 Jahre Reformation: Das Jubiläumsjahr wird auch im Kirchenkreis Ronnenberg gefeiert. Optisches Zeichen, das auch für mehrere Wochen in der Michaeliskirche in Ronnenberg stehen und weitergestaltet wird, ist die Reformationstür. Diese soll in der Auftaktveranstaltung, beim Reformationsempfang am Sonntag, präsentiert werden.

Ein Jahr lang haben die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft (AG) an der Schaffung der Tür gearbeitet. "Zunächst war uns nicht einmal klar, was wir erstellen wollen. Wir haben immer nur von einem Ding geredet", erklärte Superintendentin Antje Marklein. Nach und nach wurde klar: Es sollte eine Doppeltür werden. Als Vorbild wurde die Tür der Schlosskirche Wittenberg gewählt. Tischler Marc Winkler und Grafikerin und Designerin Michaela Hirschhausen waren für die Gestaltung der Tür und des Rahmens verantwortlich. Für die Mitglieder der AG ist klar: Das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Auf der Vorderseite der Tür, die die Besucher beim Eintritt in die Kirche als erstes sehen, wurde die Reformation zur Zeit von Martin Luther in verschiedenen Kategorien vorgestellt. Auf der Rückseite ist der Vergleich zu heute zu finden. "Die Tür soll direkt im Weg stehen und auffallen", so Marklein.

Insgesamt zwölf Mal soll die Tür umziehen. Die verschiedenen Gemeinden sollen in der letzten Spalte auf der Rückseite der Tür Thesen festhalten, was Reformation für sie heutzutage bedeutet. "Die ganzen Planungen wurden in Eigenleistung erschaffen. Darüber sind wir mehr als stolz", freute sich Pastor Andreas Pöhlmann.

cms, 27.10.2016, 16:40
Redakteure CON

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