Lern- und Förderfreizeiten der Ronnenberger Schulsozialarbeiter

Ronnenberg. 

Die Schulsozialarbeiter der Stadt Ronnenberg führen seit den Sommerferien 2013 regelmäßig Lern- und Förderfreizeiten für Schüler aus leistungsberechtigten Familien durch.

In diesem Zeitraum standen über 170 Plätze für eine Teilnahme zur Verfügung. Eingeladen zu den Freizeiten waren Schüler aus der Grundschule Ronnenberg, der Theodor-Heuss-Grundschule und aus den beiden Standorten der Marie Curie Schule.

Je nach Altersgruppe organisieren die Schulsozialarbeiter – Müller, Reckers und Jasiniecki – lehrreiche und abenteuerliche Angebote. Die Ziele der Lern- und Förderfreizeiten sind die kulturelle und soziale Integration sowie der Erwerb und Ausbau sozialer und methodischer Fertigkeiten.

Die bisherigen Angebote führten die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 3 - 10 auf die Insel Sylt, nach Flensburg, Mardorf, Hodenhagen, Jever, Nordhorn oder ortsnah in die Region Hannover.

Bei der inhaltlichen Abstimmung der Angebote wird ein großer Fokus auf die außerschulische Bildung und auf das freizeitpädagogische Angebot gelegt.

Das jeweilige Programm ist stets abwechslungsreich, vielfältig und orientiert sich an die örtlichen Gegebenheiten. So wurde mit einem Ralleybogen die Nordseeinsel erkundet, während einer Nachtwanderung Sternschnuppen und auf einer Bootsfahrt Seehunde beobachtet. Auf dem Steinhuder Meer absolvierten die Schüler einen Wind-Surfschein, in Jever führte eine Bootsfahrt bis nach Dänemark und Hannovers schöne Seiten wurden spielerisch erkundet.

In diesem Jahr beginnen die Weihnachtsferien mit einem kulturellen und sportlichen Freizeitangebot. Die Schüler erleben das Märchen „Hänsel und Gretel“ im Opernhaus Hannover, steigen im KletterCampus die Wände hinauf und bowlen im Anschluss um die Wette.

„Wir freuen uns immer wieder, zu beobachten wie unsere Gruppen sich während der Freizeiten entwickeln und zusammenwachsen. Oftmals entdecken die Schüler welche unverhofften Kompetenzen in ihnen stecken, die bisher im stressigen Schulalltag nicht zur Geltung kamen. Vor allem freut uns die gelingende kulturelle Integration trotz sprachlicher Barrieren und die Entwicklung von Verantwortungsbewusstsein und Interessen“ sagen Reckers und Jasiniecki.

red, 15.11.2016, 16:08
Redakteure CON

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