Mauritz: "Der Kampf gegen den Terror beginnt zu Hause"

Stellvertretender Bürgermeister Carsten Mauritz (links) hielt die Rede zum Volkstrauertag.

Empelde. 

Mitder Gedenkfeier und der anschließenden Kranzniederlegung an der Friedhofskapelle in Empelde gedachten heute einige Bürger den Toten der Kriege. Der stellvertretende Bürgermeister Carsten Mauritz mahnte: "Der Frieden ist nicht selbstverständlich." Aktuell erlebe man dies derzeit in der Ukraine, so der stellvertretende Bürgermeister. "Gewalt ist auch heute noch ein Teil der europäischen Wirklichkeit." Seit sieben Jahrzehnten leben die Menschen in Zentral-Europa und Nationen in Frieden miteinander, so Mauritz weiter. "Ein Umstand, der für Generationen unserer Vorfahren überhaupt nicht vorstellbar war."

Auch die Menschen, die an die Vergangenheit erinnern können, werden immer weniger. "Umso wichtiger ist es, dass Gedächtnis an diese Greul auch für zukünftige Generationen wach zu halten. Nur so wird deutlich, wie wertvoll Frieden ist." Auch dem Kampf gegen den Terror müsse jeder Bürger entgegen wirken. "Für viele beginnt dies zu Hause am Küchentisch mit ihren Familien", erklärte Mauritz. Auch ging er auf die derzeitige Flüchtlingssituation ein. "Wir gedenken auch denen, die vor Gewalt und Terror fliehen und dem Tod nur knapp entkommen sind."

Die musikalische Gestaltung der Feierstunde übernahm der Posaunenchor Ronnenberg.

cms, 13.11.2016, 13:01
Redakteure CON

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