SPD: Kunstraum braucht mehr Unterstützung

Die SPD will den Ehrenamtlichen des Benther Kunstraums unter die Arme greifen.

Benthe. 

Die Sozialdemokraten der Ratsfraktion und des Ortsverein wollen dem Kunstraum Benther Berg unter die Arme greifen. Mit einem Antrag im Rat will die SPD sicher stellen, dass der Trägerverein finanziell entlastet wird, um den Ausstellungsraum weiter erhalten zu können. Für Benther Ortsbürgermeister und SPD-Ratsherr Detlef Hüper ist klar: "Der Kunstraum Benther Berg ist ein kulturelles Aushängeschild, nicht nur für Benthe, sondern für die ganze Stadt Ronnenberg. Er ist über die Grenzen Ronnenbergs hinaus bekannt und die einzige Einrichtung dieser Art im Stadtgebiet. Er muss unbedingt erhalten bleiben.“

Bisher war der Förderverein Dorfentwicklung Benthe "Mieter" der Dachräume über der Villa Kunterbunt an der Bergstraße in Benthe. Die Räumlichkeiten wurden dem Förderverein Dorfentwicklung Benthe kostenfrei überlassen, lediglich die Nebenkosten in Höhe von rund 1.500 Euro wurden in Rechnung gestellt, diese Kosten wurden dem Förderverein vom Kunstverein erstattet. Diese Konstruktion war nötig, da der Kunstverein zu dieser Zeit kein eingetragener Verein war.

Nach Auflösung des Förderverein Dorfentwicklung Benthe müssen die Nebenkosten nun vom Kunstverein direkt an die Stadt Ronnenberg abgeführt werden. Mittlerweile hat der Kunstverein die Vereinsrechte bei Amtsgericht eintragen lassen. Er ist auch als gemeinnützig anerkannt. „Die Mitglieder des Vereins leisten eine tolle Arbeit und bieten Künstlern die Möglichkeit, kostenlos ihre Werke auszustellen. Diese wichtige kulturelle Aufgabe wollen wir gerne unterstützen“, so Hüper abschließend.

Nun meldete sich Bürgermeisterin Stephanie Harms zu Wort. Auch Harms bedankte sich bei den Ehrenamtlichen für das jahrelange Engagement. "Ich schätze die durch den Verein geleistete Arbeit sehr." Die Stadt unterstütze den Verein bereits seit vielen Jahren freiwillig, so auch die kostenfreie Überlassung der Räumlichkeiten. Die Forderung der Sozialdemokraten soll nun in der nächsten Ratssitzung diskutiert und entschieden werden.

Damit sich der Verein auch stärker der Öffentlichkeit präsentieren könne, verwies Harms auf das kostenlose Angebot auf der eigenen Stadtseite: Dem Veranstaltungskalender. "Eine Bekanntgabe der Veranstaltung ist vorab erforderlich, damit im Anschluss eine Teilnahme organisiert werden kann", erklärte Harms abschließend.

cms, red, 11.08.2016, 01:12
Redakteure CON

Kommentare

Keine Kommentare

Benutzeranmeldung

Zum Kommentieren bitte anmelden
Anmelden

Kennwort vergessen?