Wie entwickelt sich Ronnenberg weiter?

Ronnenberg. 

Zur Kommunalwahl stellte CON den Politikern Fragen zu Themen, die die Stadt Ronnenberg bewegen. Jeden Tag wird eine Frage mit den Antworten der Kandidaten veröffentlicht:

Wie stellen Sie sich die weitere Entwicklung der Stadt Ronnenberg vor bis zum Jahr 2030?

SPD: Dieter Schur

Die Stadt Ronnenberg wird als Kernrandgemeinde der Landeshauptstadt Hannover beträchtlichen Bevölkerungszuwachs erhalten. Wir werden im Rahmen des Integrativen Stadtentwicklungs-konzeptes die Anregungen der Bürgerinnen und Bürger umsetzen.

CDU: Hans-Heinrich Hüper

Bau von bezahlbarem Wohnraum (Waizenkamp) sowie nach Bedarf auch Bau von weiterem Wohnraum, Ausweitung von Gewerbegebieten und Ausweisung von neuen Gewerbegebieten auch um Arbeitsplätze zu schaffen und das Steueraufkommen zu erhöhen. Bei Neubauten die erforderliche Infrastruktur (Kindergarten, Schule usw.) rechtzeitig anzupassen und nicht erst nachträglich. Das Programm der ISEK ständig anpassen.

Grüne: Uwe Buntrock

"Wir Grüne stehen für ein stärkeres, generationenübergreifendes Miteinander und damit für eine erweiterte nachhaltige Sozialpolitik. Dazu gehören eine Verkehrsinfrastruktur und Örtlichkeiten, die allen Teilnehmern gleichberechtigt entsprechende Möglichkeiten der Entfaltung bietet. Daher sind wir für eine behutsame Verdichtung und Entwicklung bestehender Baugebiete. Wir wollen die für das Stadtklima wichtigen Grünflächen erhalten und dem Flächenverbrauch Schranken setzen. Neue Wohnformen für alle Generationen und Einkommen sollten ortskernnah geschaffen werden. Aus dem ISEK heraus sollen Maßnahmenprogramme entwickelt und vom Rat beschlossen werden. Als eines dieser Maßnahmenprogramme schlagen wir die Fortschreibung des Landschaftsplanes vor. Im Besonderen möchten wir als Grüne die Wegerandstreifen im städtischen Eigentum für den Natur- und Landschaftsschutz zur Verfügung stellen. Diese dienen als vielfältige Rückzugsräume für Tiere und Pflanzen, vernetzen Biotope und verschönern das Landschaftsbild rund um Ronnenberg. Eine Entwicklung der Fläche „Hinter Neumanns Schuppen“ zu einer Gewerbe- oder Wohnbaufläche lehnen wir ebenso ab, wie die Gewerbefläche Ihmer Landstraße/B217. Wir wollen Flächen im Nordosten Ronnenbergs an der ehemaligen Zulassungsstelle und nördlich davon, zu einem Gewerbegebiet entwickeln und dafür die Voraussetzungen schaffen."

Freie Wähler: Michael Sennholz

"Das Integrierte Stadtentwicklungskonzept 2030 ist ein wichtiger Baustein für die gesamte Ronnenberger Stadtentwicklung. Bauleitplanung, Flächennutzungsplanung und insbesondere die Bürgerbeteiligung u. v .m ist hier zusammengefasst. Das Problem nur: Wir sind im städtischen Umfeld der Landeshauptstadt und anderer Kommunen. Eine zukunftsgewandte Stadtplanung ist nur in Abhängigkeit der Nachbarkommunen möglich. Es bedarf hier verstärkter Anstrengungen zu einem gemeinsamen städtischen Planungsverbund um Fehlentwicklungen zu Lasten Aller entgegenzutreten."

FDP: Dieter Herbst

"Die Region Hannover und damit auch Ronnenberg wird für junge Bürger und Bürger im Arbeitsleben auch in Zukunft attraktiv sein. Das heißt: Kita’s, Schulen, Wohnraum müssen einhergehen. Dringenden Handlungsbedarf sieht die FDP im Bereich „ältere Mitbürger“. Ärzte, Einkaufsmöglichkeiten, öffentlicher Personennahverkehr und so weiter müssen zeitnah besser auf die demografische Entwicklung abgestimmt werden."

AFD: Georg Zimbelmann

"In allen Ortsteilen muss die bestehende Infrastruktur erhalten und wo benötigt ausgebaut werden. Gerade die kleineren Ortsteile laufen Gefahr durch den demografischen Wandel auch wichtige Einrichtungen (z.B. Einkaufsgelegenheiten oder Vereine) zu verlieren. Wir benötigen bezahlbares Bauland, damit junge Familien auch in die kleinen Ortschaften zie-hen. Der ÖPNV darf nicht totgespart werden."

cms, 09.09.2016, 00:05
Redakteure CON

Kommentare

Keine Kommentare

Benutzeranmeldung

Zum Kommentieren bitte anmelden
Anmelden

Kennwort vergessen?