Wie wird die zukünftige Arbeit im Stadtrat?

Ronnenberg. 

Zur Kommunalwahl stellte CON den Politikern Fragen zu Themen, die die Stadt Ronnenberg bewegen. Jeden Tag wird eine Frage mit den Antworten der Kandidaten veröffentlicht:

Vorausgesetzt alle zur Wahl stehenden Parteien kommen in den Rat: Gibt es eine oder mehrere Parteien, mit denen Sie nicht im zukünftigen Rat zusammenarbeiten wollen?

SPD: Dieter Schur

"Wir halten alle Parteien für geeignet mit uns zusammen zu arbeiten. Die AfD wird da sicherlich eine Ausnahme sein."

CDU: Hans-Heinrich Hüper

"Für mich gibt es keine Zusammenarbeit mit radikalen Parteien, dazu gehören auch die Linken und die AFD."

Grüne: Jens Williges

"Entscheidungen werden von unserer Seite in jedem Einzelfall nach inhaltlichen Gesichtspunkten getroffen, Grundlage hierfür ist unser Wahlprogramm. Um Mehrheiten für eigene Anliegen muss immer wieder neu geworben werden. In der Praxis gab es daher in der Vergangenheit neben rot-grünen auch rot-schwarze und grün-schwarze Beschlüsse, aber auch unterschiedliche Abstimmungen innerhalb einzelner Fraktionen. Wenn die AFD in ihrem Kommunalwahlprogramm die Unterstützung der Willkommenskultur ablehnt , so wird sie damit keine Anhänger bei den anderen Parteien finden. Die Stadt hat sich bisher parteiübergreifend für die menschenwürdige Behandlung der hier ankommenden Flüchtlinge, für eine schnelle Hilfe und Integration eingesetzt. Die Unterstützung der ehrenamtlichen Willkommenskreise ist selbstverständlich, diese sind unverzichtbar. Auch eine Kürzung der städtischen Unterstützung der Vereine, wie die Ronnenberger AFD es will, ist mit uns nicht zu machen. Gerade die ehrenamtliche Arbeit in den Vereinen ist nicht nur aus sozialen Gründen besonders wertvoll, sie zahlt sich am Ende auch finanziell aus."

Freie Wähler: Michal Sennholz

"Natürlich werden wir gute Ideen, Anträge oder Vorschläge anderer Parteien unterstützen. Allerdings streben wir keinen Fraktionszusammenschluss oder eine grundsätzliche Zusammenarbeit mit anderen Parteien oder Gruppierungen an. Wir wollen unabhängig bleiben und frei von Fraktionszwängen im Sinne der Bürger entscheiden."

FDP: Dieter Herbst

"Die Freien Demokraten sind DIE liberale Partei in Deutschland, ein historisches „Kind der Aufklärung“, dem Humanismus verpflichtet und der Freiheit zugewandt. Mit der Nachfolgeorganisation der SED – heute „Die Linke“ – ist eine Zusammenarbeit deshalb wohl grundsätzlich unmöglich. Die AFD tritt aktuell als reine Protestpartei, zum Teil infiltriert von „Ewig Gestrigen“, auf. Sie ist unberechenbar, was deren politische Strömungen betrifft. Humanismus, Aufklärung und Freiheit sehen anders aus. Oder einfach gesagt: Nein Danke!"

AFD: Georg Zimbelmann

"Auf sachlicher Ebene mit jeder Fraktion. Im Interesse des Bürgerwohles ist es unabdingbar sich auf die Arbeit und Sachlichkeit zu beschränken. Dafür und nur dafür werden Volksvertreter gewählt."

cms, 10.09.2016, 00:11
Redakteure CON

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