Der Erste Stadtrat ist gewählt

Dr. Thomas Wolf-Hegerbekermeier (links) ist zum Ersten Stadtrat und Allgemeinen Vertreter von Bürgermeister Marc Lahmann gewählt worden.

Barsinghausen. 

Dr. Thomas Wolf-Hegerbekermeier ist zum Ersten Stadtrat und Allgemeinen Vertreter des Bürgermeisters der Stadt Barsinghausen gewählt worden. Er soll schnellstens seine achtjährige Dienstzeit beginnen.Die UWG verließ zur Wahl den Saal. "Wir sind gegen die Schaffung einer Stelle, jedoch nicht gegen den Kandidaten. Deshalb wäre es nicht richtig, wenn wir mit "Nein" stimmen", sagte UWG-Fraktionsvorsitzender Markus Neugebauer.

Die AFD beantragte geheime Wahl, deshalb mussten die Ratsmitglieder einzeln in der aufgebauten Wahlkabine ihre Stimme schriftlich abgeben. Wolf-Hegerbekermeier erhielt 30 von 34 Stimmen, vier Ratsmitglieder stimmten gegen ihn..

Nach Ende der Bewerbungsfrist lagen der beauftragten Personalberatungsfirma NSI Consult 34 Bewerbungen mit zahlreichen geeigneten Bewerberinnen und Bewerbern vor. Nach einer Vorauswahl durch NSI Consult sind neun Bewerberinnen und Bewerber am 14. und 15. November zum Assessment Center eingeladen worden, von denen sich sechs dem Assessment Center unterzogen haben. Die Auswahlkommission, bestehend aus  Prof. Dr. Jesser (NSI Consult), Prof. Dr. Eisner (NSI Consult) und Bürgermeister Lahmann, hat aufgrund des Assessment Centers festgestellt, dass Dr. Wolf-Hegerbekermeier der am besten geeignetste
Bewerber ist. Am Assessment Center haben neben Vertretern der Fraktionen, die Gleichstellungsbeauftragte und die Vorsitzende des Personalrates als Beobachter teilgenommen.

bri, 06.12.2016, 19:49
Redakteure CON

Kommentare

Friedrich - , 07.12.16 11:43:
Juhu noch mehr Geld ausgegeben.
Ist ja der Stadt egal bezahlt ja der kleine Mann von der Straße. Zur Not erhöht man eben die Abgaben(Grundsteuer).
Michael Mausolf - , 07.12.16 23:54:
Mit Juhu mehr Geld ausgegeben ist es eigentlich nicht getan. Eigentlich ist es traurig daß in einer Stadt wie Barsinghausen die untere und mittlere Ebene der Verwaltung an Krücken geht weil zu viel Arbeit auf viel zu wenig Schultern verteilt ist.Der Wasserkopf wird aber durch die Neubesetzung eines Wahlbeamten immer weiter aufgebläht. Einzig die UWG steht seit Jahren rigoros gegen diese Art von Geld Verbrennung.Gefallen hat mir im besonderen die Ansprache des Fraktions Chef Neugebauer,als er verkündete daß seine Fraktion den Saal während der Abstimmung verläßt. Er sagte es gibt ein klares Nein gegen die Stelle an sich,aber aus Rücksicht gegenüber der Person des Bewerbers werde man sich an der Abstimmung nicht beteiligen.Das geschieht aus Respekt gegenüber dem Menschen der sich beworben hat.Ganz schlimm empfand ich als Gast der Sitzung,daß die Vertreter der Online Medien nach der Stadtrat Wahl gleich wieder verschwunden sind.Schade,aber als Dauergast in den Gremien fällt diese Art der Presse Abwesenheit stark auf.Vielleicht sollte der Bürgermeister zu den Sitzungen immer einen Hubschrauber einfliegen lassen,dann werden die rasenden Reporter sicherlich öfter da sein ;-)

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