Grüne sagen weiter "Ja" zur Energiewende

Barbara Krüger, Angelika Schwarzer-Riemer, Joachim Klang, Gun Wittrien, Jürgen Welk und Norbert Bohnenstengel sind die Kandidaten für die Grünen in Wennigsen zur Kommunalwahl.

Wennigsen. 

Auch künftig wollen die Grünen in Wennigsen "Ja" zur Energiewende sagen und die Ausweisung neuer Vorranggebiete für Windräder unterstützen. Auch wenn man über Größe und Gestalt noch diskutieren müsse, für eine Vorsorge für umweltschonende Energiegewinnung gehören Überprüfung und Ausweisung neuer Windkraftanlagen dazu. "Aber auch die Umsetzung weiterer Aktionen aus dem Klimaschutzprogramm werden gefordert", so Angelika Schwarzer-Riemer, Spitzenkandidatin der Grünen. Es sei notwendig, den Ausbau von Elektromobilität voranzutreiben, auch um für den Tourismus noch attraktiver zu werden. Ebenso am Herzen liegt ihnen die Umstellung der Sophie-Scholl Schule zur IGS mit integrierter Mensa sowie die Umsetzung der Skateranlage.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Forderung nach mehr Bürgerbeteiligung - in Form eines Bürgerhaushaltes. Mittels einer interaktiven App sollen Bürger die Möglichkeit bekommen über Ausgaben und Einsparungen mitentschieden zu können. Aber auch weitere Wahlkampfthemen stehen auf dem Programm. Besonders die aktuelle Strassenausbaubeitragssatzung beschäftigt viele Wennigser Bürger. Hier sollte ein Finanzierungsmodell entwickelt werden, welches gerechter ist als die bisherigen Anliegerbeiträge, fordert Kandidat Norbert Bohnenstengel. Ebenso soll die Bauentwicklung am Klostergrund und in Bredenbeck unterstützt werden. Hier hält es die Partei für wichtig zu einem bestimmten Anteil auch bezahlbaren sozialen Wohnungsraum in die neuen Baugebiete zu integrieren.

Kandidat Jürgen Welk setzt sich seit drei bis vier Jahren verstärkt für die Integration von geflüchteten Menschen ein. "Es ist wichtig, das wir nicht nur willkommen heißen, sondern auch integrieren", so Welk. Er gründete auch die Welcome-Gruppe in Wennigsen. Um nun vielleicht politisch mehr Einfluss zu nehmen und mehr Durchsetzungskraft entwickeln zu können, stellt er sich zur Kommunalwahl.

jög, 11.08.2016, 07:18
Redakteure CON

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