Methodentage: Mobbing im Schulalltag

Nadine Döge vom Mobbing Interventions Team lässt die Kinder von ihren Empfindungen berichten.Jennifer Kölling erklärt an der Tafel wie man Mobbing definiert.

Wennigsen. 

An der Sophie Scholl Gesamtschule in Wennigsen fand heute der Methodentag des "Mobbing-Interventions-Teams" (kurz MIT), statt. Ein Schwerpunkt dieser Arbeit ist die Mobbing-Prävention, insbesondere in den Jahrgängen fünf bis sieben. 

Jeweils zu Beginn eines Schuljahres finden in diesen Jahrgängen Methodentage zum Thema „Mobbing“ statt, wobei im fünften Jahrgang Vertrauens- und Kooperationsübungen, mit dem Ziel die Klassengemeinschaft zu stärken, im Vordergrund stehen. In Jahrgang sechs und sieben stehen dann „Mobbing“ und „Cyber-Mobbing“ im Mittelpunkt des Geschehens. Zusätzlich sollen die Schüler hierdurch auch im Umgang mit den Neuen Medien sensibilisiert werden und sich der Konsequenzen ihres teilweise sorglosen Umgangs damit bewusst werden.

Nadine Döge, Klassen- und Beratungslehrerin sowie Mitglied des MIT und Jennifer Kölling, Klassenlehrerin der 6a, sprachen mit ihren Schülern über Gewaltsituationen aus dem Schulalltag. In die Rollen Täter, Opfer und Zuschauer aufgeteilt, haben die Kinder mittels Tagebucheinträgen zusammengefasst, wie die Situationen empfunden werden. Oft wurden verbale Angriffe von den Kindern schlimmer eingeschätzt und als belastender empfunden, als kleine körperliche Rangeleien.

In den letzten Schuljahren haben sich diese Mobbing-Präventions-Tage stets positiv auf die Klassengemeinschaft ausgewirkt und bei eventuellen Konfliktsituationen häufig zu einer besseren Klärung beigetragen. In diesem Schuljahr finden sie nun zum vierten Mal statt.

jög, 15.09.2016, 14:41
Redakteure CON

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