NABU informiert über Wildbienen und Hummeln

MauerbieneSchmalbiene

Wennigsen. 

Sie stehen im Schatten der Honigbiene und erfüllen doch die gleiche Aufgabe in der Natur: Wildbienen und Hummeln.

Nur wenige wissen, dass es rund 500 "wilde" Bienenarten in Deutschland gibt, zu denen auch die Hummeln zählen. Die kleinsten Wildbienen in Deutschland sind nur 4 Millimeter groß, andere Arten haben eine Größe von bis zu drei Zentimetern. Ebenso wie die Honigbienen haben Wildbienen eine große Bedeutung als Bestäuber von Bäumen, Blumen und Nutzpflanzen. Erst in der "Zusammenarbeit" von wilden Insekten, darunter vor allem auch Wildbienen, und Honigbienen werden die besten Bestäubungsleistungen erreicht.

Den Wildbienen in Deutschland geht es jedoch nicht besonders gut. Viele der Wildbienenarten haben sich in den letzten Jahrzehnten in ihrem Bestand stark dezimiert, einige sind sogar ausgestorben. Mit dem Verschwinden vieler Pflanzen aus unserer Kulturlandschaft verschwinden auch die Insekten.

Wer möchte mithelfen, den rasanten Schwund der faszinierenden und nützlichen Wildbienen zu stoppen und etwas über die Bedeutung der Gärten für die Wildbienen erfahren? Lernen, welches Hotel für welche Wildbiene geeignet ist sowie etwas über die Bedeutung heimischer Pflanzen, pollen- und nektarreiche Trachtpflanzen erfahren? Der besucht den Vortrag des Wildbienenexperten Michael Lucas vom NABU Garbsen am 27. Oktober um 19 Uhr in der Begegnungsstätte in der Hirtenstraße 23 in Wennigsen. Der ist Eintritt für NABU Mitglieder frei, für Gäste beträgt er zwei Euro.

red, Bilder: Kerstin Kleinke, 16.10.2016, 00:03
Redakteure CON

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