Rasch und Sennholz bleiben im Amt

Der neue Ortsrat in Degersen: von links der stellvertretende Ortsbürgermeister Dirk Sennholz, Manfred Döbel, Martina Ostermeier, Ortsbürgermeister Walter Rasch, Hanim Yula und Otto Erb.Ortsbürgermeister Rasch (Mitte), sein Stellvertreter Sennholz rechts daneben.Der neue Rat bei der Verpflichtung durch Bürgermeister Christoph Meineke (links).Knut Unseld (rechts) wurde mit großem Dank aus dem Rat verabschiedet.

Degersen. 

Wie bei sämtlichen konstituierenden Ortsratsitzungen, die zur Zeit allerorts stattfinden, stand auch gestern in Degersen die Ortsbürgermeister- und Stellvertreterwahl auf der Tagesordnung. Das Ergebnis fiel für beide Kandidaten einstimmig aus - Walter Rasch bleibt Ortsbürgermeister, Dirk Sennholz sein Stellvertreter. Gegenvorschläge wurden nicht genannt. Der aktuelle sechsköpfige Rat besteht aus  Walter Rasch (parteilos), Dirk Sennholz, Hanim Yula, Manfred Döbel, Otto Erb (alle SPD) und Martina Ostermeier (CDU), alle sechs bilden eine Gruppe im Ortsrat. Zwei Ortsratsmitglieder sind künftig nicht mehr vertreten: Joachim Flöder (fehlte entschuldigt) sowie Knut Unseld. Er wurde von Ortsbürgermeister Rasch mit einem Präsentkorb als Dankeschön für seinen jahrelangen Einsatz verabschiedet.


Die Ortsratssitzung war außergewöhnlich gut besucht, was wohl auch an diesem Thema lag: Die geplante Aufstellung eines Bebauungsplans zwischen Kampstraße und Niederfeldstraße, der im beschleunigten Verfahren beschlossen werden soll - die Vorgaben dazu werden erfüllt. Ziel der Planung ist eine Bebauung mit Wohnhäusern in zweiter Reihe, die sich harmonisch in die umgebende Bebauung einfügt und die über private Grundstückszufahrten erschlossen wird. Nach Auskunft des Ortsbürgermeisters ist eine Vielzahl von Eigentümern bereit, Grundstücksteilungen vorzunehmen und die „Hinterliegergrundstücke“ für eine Bebauung zur Verfügung zu stellen. Damit wird ein Vorrücken der Bebauung in die freie Landschaft vermieden. "Selbstverständlich alles auf freiwilliger Basis, kein Grundstückseigentümer wird zu irgendetwas gezwungen" - so Bürgermeister Meineke.

Für das künftige Glockenläuten im Ort haben sich drei Bürger zur Verfügung gestellt – bis jetzt hatte diese Aufgabe der kürzlich verstorbene Karl-Heinz Neddermeier übernommen.

Auch die Verteilung der restlichen Ortsratmittel wurde festgelegt – für das Geld werden Holzbänke und Tische am Kindergartenplatz angeschafft.


dom, 24.11.2016, 08:44
Redakteure CON

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