Reihe zur Kommunalwahl: Wie geht es mit Bredenbeck weiter?

Wennigsen. 

In der Reihe zur Kommunalwahl veröffentlicht CON heute die Antworten der Politker zu der Frage:

"Wie sieht Ihre Strategie für Bredenbeck aus? Wie soll es mit den Einkaufsmöglichkeiten weitergehen"

 

SPD: "Die Einkaufsmöglichkeiten für Bredenbeck müssen erhalten und ausgebaut werden, möglichst im Ortskern. Für eine solche Umsetzung benötigt man einen langen Atem, wie man an Wennigsen gesehen hat. Wir glauben aber an die Erweiterung im Ortskern und unterstützen diese Idee. Mit der weiteren Ausweisung von Bauland in Bredenbeck steigt sicherlich auch das Interesse von Einzelhändlern."

CDU: "Die Einkaufsmöglichkeiten im Ort müssen erhalten bleiben. Wer erst im Auto sitzt fährt auch weiter weg und wer nicht fahren kann bleibt auf der Strecke. Bei „NP“ scheint es auf einem guten Weg zu sein. Vorschläge zur Entwässerung gibt es schon länger (z.B. hinter der Scheune Wanderweg Hohe Heide), nur muss die Gemeinde auch ernstlich wollen bzw. dazu gebracht werden, diese umzusetzen."

Bündnis 90 / Die Grünen: "Die Grünen sehen die Entwicklung des Einzelhandels in Bredenbeck weiterhin im Ortskern und nicht im Randbereich. Der NP-Supermarkt muss erhalten bleiben, um die Einkaufsmöglichkeit in der Bredenbecker Ortsmitte auch für Fußgänger und ältere Menschen zu gewährleisten und den Erhalt der umliegenden kleineren Geschäfte zu fördern. Zusätzlich sollte NP Angebot und Attraktivität des Marktes steigern. Die GRÜNEN nehmen die Ergebnisse der Arbeitsgruppen in Bredenbeck zu den Themen „Bauen, Soziales, Tourismus, Außen - Darstellung des Ortes und Integration“ ernst. Wir sehen die gute Bürgerbeteiligung als Baustein für weitere Maßnahmen, die langfristig umgesetzt werden sollten. Die Frage der Entwässerung ist u. E. der wichtigste Baustein für die weitere Entwicklung in Bredenbeck. Sobald die Ergebnisse aus der von der Gemeinde beauftragten Planung vorliegen, muss gehandelt werden. Hierzu sind erhebliche Mittel im Haushalt einzustellen, deshalb bleibt eine vernünftige Vorplanung unbedingt abzuwarten."

FDP: "Bredenbeck wird wachsen – auch hier sind neue Baugebiete bereits definiert. Eine Voraussetzung dafür ist die Umsetzung der bereits vorhandenen Vorschläge zur sicheren Oberflächenwasserbeseitigung. Die Politik / die Verwaltung wird ihren Teil zum Erhalt von Einkaufsmöglichkeiten im Ort beitragen. Das kann aber nicht erzwungen werden, sondern steht und fällt mit der Konsequenz der Einwohner, die vorhandenen Einkaufsmöglichkeiten so nutzen, dass sie wirtschaftlich sind. Initiativen aus der Bevölkerung zur Belebung der Ortschaft sind willkommen und die Voraussetzung für eine gute Entwicklung. Sie wären für uns allerdings glaubwürdiger und nachhaltiger, wenn sie nicht auf Subventionen aufbauen würden."

 

 

Wählergruppe "Vielfalt, soziale Gerechtigkeit und Gemeinschaft in Wennigsen": "Bredenbeck braucht weiter Einkaufsmöglichkeiten im Zentrum. Eine Erweiterung des NP Marktes mit den kleinen Geschäften belebt den Ortsmittelpunkt. Durch das neue Dorfgemeinschaftshaus wird der Ortsmittelpunkt gestärkt. Bredenbeck wächst, so dass auch die Kaufkraft wächst. Einen zweiten Lebensmittelmarkt könnte der Ort noch vertragen. Bevor jedoch nicht der Standort im Ortskern durch Erweiterung in absehbarer Zeit gesichert ist, sollten anderweitige Planungen nicht erfolgen. Das Beispiel des Edeka Marktes in Wennigsen ist ein gutes Beispiel, dass es gelingen kann, sich im Ortskern zu behaupten, auch wenn noch weitere Märkte am Ortsrand bestehen."

AfD: "Die Infrastruktur in Bredenbeck ist mangelhaft. Hier müsste man entscheidende Änderungen herbeiführen, Einkaufsmöglichkeiten regelt der Markt. Wenn bei rund 3.000 Einwohnern die Einkaufsmöglichkeiten in Frage stellt läuft irgendwas nicht richtig."




 

jög, 09.09.2016, 08:49
Redakteure CON

Kommentare

MisterMister - , 09.09.16 09:55:
Wie gut, dass es nur eine Politikerfloskel ist, dass z.B. Einkaufsmöglichkeiten erhalten werden MÜSSEN. Noch muss in diesem Land kein Geschäftsmann etwas tun, wenn es sich nicht lohnt .... Solche Aussagen gaukeln etwas vor, das nicht geht. Es liegt an der Bevölkerung selbst, ob ein Laden zumacht - nicht an der Politik.

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