Straßen-Sperrung: Montag Diskussionsrunde

Sorsum. 

Die Freie Waldorfschule Sorsum fühlt sich ungerecht behandelt. Die Schule hatte in der vergangenen Woche mitgeteilt, dass sie in Gesprächen mit der Region Hannover die Parksituation zu Großveranstaltungen erörtert hatte. Dabei wurden weder die örtliche Feuerwehr noch der Ortsrat hinzugezogen. Das und die Entscheidung der Region, die Landesstraße für den Basar am 19. November zu sperren, sorgte für Empörung in der Bürgerschaft. Um die Gemüter zu beruhigen, lädt die Schule für Montag, 7. November, 18 Uhr, in das Schulrestaurant ein.

"Die Vollsperrung zum 19. November wurde von der Straßenbehörde der Region Hannover angeordnet, um die Verkehrs- und Parksituation während dieser einen Großveranstaltung der Waldorfschule Sorsum zu beruhigen", teilt Antje Sevenich in einer Stellungnahme der Schule jetzt mit. "Den Vertretern der Schule ist bewusst, dass diese Maßnahme ein großer Eingriff in die Ortschaft Sorsum ist und auch wir waren zunächst erschrocken über das Ausmaß des Aufwandes. Trotzdem müssen wir der Anordnung der Straßenbehörde Folge leisten und diese Sperrung beauftragen."

Die Schule hoffe jedoch auf das Verständnis der Sorsumer Bürger, "denn wir konnten letztendlich der Annahme der Straßenbehörde folgen, dass diese Maßnahme der Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer dient und am Ende die Situation der Anwohner erleichtern könnte. Während der Vollsperrung wird der ruhende Verkehr durch die Gemeinde kontrolliert, so dass Fahrzeuge nicht willkürlich geparkt werden und die Durchfahrt für Rettungsfahrzeuge stets freigehalten wird. Die Vollsperrung wird mit dem Hinweis „Anlieger frei“ erfolgen, so dass für die Anlieger der Ortschaft keine Nachteile entstehen. Lediglich der Durchgangsverkehr zur B 217 wird umgeleitet, damit die Weetzener Straße als Parkzone für die Basarbesucher genutzt werden kann", beschreibt Sevenich.

Die Vollsperrung sei zunächst nur ein Versuch, denn bei der darauffolgenden Veranstaltung werde es, wie bereits gewohnt, lediglich ein einseitiges Halteverbot geben. "Im Januar planen wir ein Gespräch in Nachfolge des runden Tisches, um allen Betroffenen die Gelegenheit zu geben, darüber zu befinden, welche Maßnahme nun die Wirkungsvollste war und daran kann sich dann das weitere Vorgehen der Straßenbehörde der Region Hannover orientieren", ist Sevenich zuversichtlich.

"Für uns als Schule in einer kleinen Ortschaft ist es schwer, eine Lösung für das leidige Problem mit den Parkplätzen – das wir sehr wohl sehen und den Unmut der Anwohner auch gut verstehen können – zu finden, mit der alle zufrieden sind und wir können an dieser Stelle nur um Verständnis und Unterstützung werben und darum bitten, diesem Lösungsversuch eine Chance zu geben", so Sevenich abschließend.

red, 06.11.2016, 05:16
Redakteure CON

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