Was tun, wenn es brennt?

Wennigsen. 

Brandschutz ist wichtig, finden auch die Siebtklässler der Spohie-Scholl-Gesamtschule Wennigsen. Aus diesem Grund ist die Freiwillige Feuerwehr Wennigsen wieder zu Gast in der Schule. An den Brandschutztagen zeigen Renate Piel, Annika Rybak, Stefan Faßl, Nial Brandt und Heinz Pinkowski von der Gemeindefeuerwehr noch bis Morgen, welche Auswirkungen Feuer haben kann.

"Wir wollen den Schülern zeigen, dass Feuer gefährlich werden kann", erklärte Pinkowski. Mit zahlreichen Experimenten und Theorie sollen die Kinder an die Gefahren und die Löschmöglichkeiten für verschiedene Brände herangeführt werden. "Zudem erklären wir, was vorbeugender Brandschutz bedeutet und welche Brandschutzmaßnahmen in der Schule bereit stehen. Die Schüler sollen verstehen, dass beispielsweise ein Feuerlöscher oder ein Rauchmelder nicht beschädigt werden dürfen."
Dass das Feuer nicht die einzige Gefahr bei einem Brand ist, ist vielen nicht klar, wie Pinkowski erklärte. "Es entstehen Gase. Kohlenstoffmonoxid ist nur eines davon. Bei Schaumstoff entsteht noch Blausäure und das ist noch gefährlicher." Die Schüler sollen für zukünftige Brände vorbereitet werden. Zudem erklären die Kameraden, wieso sie in ein brennendes Gebäude gehen dürfen, wenn andere rausgehen. "Wir haben die entsprechende Ausrüstung, die wir ebenfalls den Kindern zeigen."

Begeisterung stand den Kindern ins Gesicht geschrieben. Die schiefe Ebene war eins der zahlreichen Experimente, die durchgeführt wurden. Hierbei wird ein Wattebausch mit Benzin nass gemacht. Am unteren Ende der Ebene wird eine brennende Kerze positioniert. Alleine durch die Gase  entzündet sich der Wattebausch in wenigen Sekunden. Auch das Erstellen von einem Löschgas, dem CO2, mithilfe von Zitronensäure und Natron begeisterte die Schüler. Zum Abschluss gab es das Wunderkerzenexperiment. Hier wurde zunächst eine erzündete Wunderkerze in einen Wasserbehälter getan. Die Flamme ging sofort aus. Anders sah es mit zehn Wunderkerzen aus, die aneinander gebunden waren - Die Flamme war noch wenige Sekunden im Wasser zu erkennen.

cms, 30.08.2016, 13:10
Redakteure CON

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