Wasserpark: Kameraüberwachung nach Einbrüchen

Wasserpark-Chefin Sigrid Röhrbein zeigt die Spuren der letzten Einbrüche.Das Nichtschwimmerbecken wird für eine große Sanierung vorbereitet.Schwimmmeister Hartwig Hudasch erklärt die Maßnahmen.Martin Dankert schaut sich die geplanten Arbeiten genauer an.Zahlreiche Vorkehrungen musste das Team um Röhrbein und Hudasch vornehmen.

Wennigsen. 

Der Wennigser Wasserpark beendet die Saison 2016 mit einer durchschnittlichen Bilanz - 16.420 Besucher wurden von Anfang Mai bis Mitte September gezählt, immerhin 3.000 Besucher mehr als im Vorjahr. "Gerettet hat uns die Zeit von Mitte August bis Mitte September", berichtet Wasserpark-Chefin Sigrid Röhrbein. Dabei hatten mehrere Einbrüche und Einbruchsversuche die Bilanz eingetrübt.

Mehrere Versuche und einige gelungene Einbrüche riefen die Ideen und die Kreativität der Wasserpark-Betreiber immer wieder auf den Plan. "Wir haben jedes Mal aufgerüstet: neue Riegel, polizeiliche Beratung und am Ende Bewegungsmelder, Kameras, Lichtschranken und eine Alarmsirene", berichtet Vize-Chef Martin Dankert. Nun sind die Räume geleert, die Münzspender offen, es gibt nichts mehr zu holen.

"Wir planen am 7. Mai 2017 den Beginn der neuen Saison", kündigt Röhrbein an. Dann wird der Deistertag erstmals im Wasserpark zu Gast sein und für großes Publikum sorgen. "Bis dahin soll auch die bauliche Sanierung des Nichtschwimmerbeckens abgeschlossen sein", erklärt Schwimmmeister Hartwig Hudasch. Bereits im letzten Jahr wurde im Schwimmerbereich teilweise eine Folie ausgelegt, die mit Zement überzogen und mit Sand überfüllt wurde. Nun wird - nach guten Resultaten zur Sicherheit und Badefreude der Gäste - diese Prozedur auch im Nichtschwimmerbereich angewendet. Der Rat der Gemeinde Wennigsen hat dafür einmalig 55.000 Euro bewilligt.

hug, 13.10.2016, 05:18
Redakteure CON

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